Nach Informationen von t3n hat ein Kölner Universitätsprofessor versehentlich zwei Jahre Forschungsdaten in ChatGPT gelöscht. Marcel Bucher nutzte die KI intensiv für Lehre und Forschung – zum Schreiben von E-Mails, zur Vorbereitung von Vorlesungen und Analyse von Studentenantworten. Als er eine Datenschutz-Einstellung deaktivierte, um deren Auswirkungen zu testen, verschwand sein gesamter Chat-Verlauf ohne Rückfrage oder Wiederherstellungsmöglichkeit.
Der Vorfall verdeutlicht ein kritisches Risiko bei der Abhängigkeit von Cloud-basierten KI-Tools: fehlende lokale Datensicherung und mangelnde Sicherheitsvorkehrungen gegen versehentliche Löschungen. Für Forscher, die KI als zentrales Werkzeug nutzen, ist dies ein Weckruf – ohne lokale Backups und bessere Sicherheitsmechanismen bleiben Arbeitsergebnisse anfällig für Datenverlust.