Nach Informationen des MIT Technology Review testet die Orpheus Ocean Company aktuell zwei kostengünstige Submersibles vor Australien und Südamerika. Die von der Woods Hole Oceanographic Institution ausgegründete Firma hat Unterwasserfahrzeuge entwickelt, die für wenige Hunderttausend Dollar statt 5–10 Millionen Dollar gebaut werden und bis 11.000 Meter tief tauchen können. Die Roboter sollen mehrere Wochen im Einsatz die Meerestiefe kartografieren und Bodenproben sammeln – ein Test ihrer Praxistauglichkeit für Wissenschaft und potenzielle Rohstoffexploration.
Die Kommerzialisierung billiger Tiefseesysteme könnte Meeresforschung demokratisieren und gleichzeitig Fragen zu Deep-Sea-Mining aufwerfen. Für die Robotik-Branche relevant: Autonome, kostengünstige Unterwassersysteme könnten ein neues Marktsegment eröffnen, während sie zugleich ethische Debatten um Rohstoffabbau in Ökosystemen anfachen.