Bolt.new hat eine automatisierte Sicherheitsprüfung eingeführt, die KI-generierte Apps vor der Veröffentlichung analysiert, Sicherheitslücken behebt und die Anwendung härtet – ohne dass Entwickler selbst tätig werden müssen. Das System behebt bekannte Schwachstellen wie fehlerhafte Zugriffskontrolle und hart codierte Geheimnisse automatisch. Laut einer Veracode-Studie von 2025 führt etwa 45 Prozent des KI-generierten Codes zu Sicherheitslücken. Die neue Funktion soll dieses Problem lösen, indem sie Sicherheit als Plattform-Feature verankert – ähnlich wie automatisierte Datenbankenverwaltung oder Deployment-Handling. Entwickler können die Prüfung bei jeder Veröffentlichung kostenlos ausführen, ohne dass dabei ihre KI-Token verbraucht werden.
KI-Entwicklungsplattform integriert automatische Sicherheitsprüfung
Unsere Einordnung
Die Verlagerung von Sicherheit von der Checkliste in die Plattform-Architektur ist ein kluger Ansatz – weniger Überwachung für Entwickler, höhere tatsächliche Sicherheit durch automatisierte Fixes. Ob die Quote von 45 % anfälliger KI-Code in der Praxis so dramatisch bleibt, werden größere Deployments zeigen.
Schlüsselfakten
- 45 % des KI-generierten Codes enthält Sicherheitslücken (Veracode 2025)
- Automatische Sicherheitsprüfung behebt Zugriffskontrolle, hart codierte Geheimnisse und Business-Logic-Lücken eigenständig
- Security-Agent erhöht sichere Abhängigkeits-Auswahl von 20 % auf 57 % (Endor Labs 2025)
- Kostenloses Feature für alle Bolt.new-Nutzer, verbraucht keine KI-Tokens