Nach Angaben von The Rundown AI hat OpenAI mit seinem internen Modell Astra zehn offene mathematische und informatische Probleme gelöst, darunter eines aus dem Jahr 1999. Das Modell bewies die Existenz nicht-sofischer Gruppen, verifizierte Connes' Starrheitsvermutung und löste mehrere Probleme aus Paul Erdős' berühmter Liste – alles zu Kosten von etwa 2.000 Dollar pro durchgeführtem Beweis. Die Lösungen wurden in Lean formalisiert und sind damit maschinell überprüfbar.
Die Durchbrüche werfen grundlegende Fragen auf: Kann KI-generierte mathematische Forschung Fields-Medal-würdig sein? Während die Mathematik-Community diese Debatte führt, deutet sich ein größerer Trend an – wenn KI kostengünstig Jahrzehnte alte Probleme knacken kann, wird dies bald auch in Pharmazie und Materialwissenschaften disruptiv wirken.