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Urolithin A (Mitopure)

Mitochondrien-Gesundheit
Mittel
Medizinischer Haftungsausschluss
Diese Informationen sind für Bildungszwecke bestimmt und ersetzen keine ärztliche Beratung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Gesundheitsfachmann, bevor Sie neue Supplemente oder Interventionen beginnen. Die Angaben basieren auf aktuellem Forschungsstand, sind aber nicht garantiert vollständig oder fehlerfrei.

Wirkungsweise

Urolithin A ist ein polyphenolisches Metabolit, das die mitochondriale Qualitätskontrolle durch PINK1/Parkin-vermittelte Mitophagie aktiviert. Nach Bindung an PINK1 (PTEN-induced kinase 1) erfolgt die Ubiquitinierung von OMM-Proteinen (outer mitochondrial membrane), was zu Parkin-Rekrutierung führt. Dies markiert disfunktionale Mitochondrien für die selektive Autophagie. Zusätzlich kann Urolithin A die mitochondriale Biogenese über AMPK/SIRT1-Signale und die PGC-1α-Expression unterstützen. Das Netto-Ergebnis ist eine reduzierte Mitochondrien-Last, verbesserte ATP-Produktion und reduzierter oxidativer Stress.

Schlüsselergebnisse

1
Mitophagie-Aktivierung dokumentiert in kultivierten Zellen und Tiermodellen
2
Muskelkraft und Ausdauer verbessert in RCTs mit älteren Erwachsenen (Amazentis Studien)
3
Mitochondriale Funktions-Marker verbessern sich (komplexe I-IV Aktivität)
4
Sichere Metaboliten-Ausscheidung, gute Verträglichkeit über 24+ Wochen
5
Potenzielle Effekte auf neuro-degenerative Erkrankungen (präklinisch)

Dosierung & Einnahme

500-1000mg/Tag (Mitopure typisch 500-1000mg, mit Mahlzeit für bessere Absorption)

Risiken & Nebenwirkungen

Minimale bekannte Nebenwirkungen in bisherigen Studien
Langzeitstudien noch begrenzt (Markt relativ neu, seit ~2020)
Sehr teuer im Vergleich zu natürlichen Ellagitannin-Quellen
Bioavailabilität variabel basierend auf Darm-Mikrobiom-Zusammensetzung

Studien & Quellen

[1]
Amazentis Klinische Studien: Urolithin A und Muskelkraft bei älteren Erwachsenen
[2]
Selkoe & Podlisny Mechanismus-Review: Mitophagie und Neuro-Degeneration
[3]
RCT: Urolithin A und mitochondriale Funktion
[4]
Mikrobiom-Studien: Ellagitannin-Fermentation und Urolithin-A-Produktion

Forschungsstatus

Vielversprechend mit moderaten Humanstudien, Amazentis-Daten positiv

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