Medizinischer Haftungsausschluss
Diese Informationen sind für Bildungszwecke bestimmt und ersetzen keine ärztliche Beratung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Gesundheitsfachmann, bevor Sie neue Supplemente oder Interventionen beginnen. Die Angaben basieren auf aktuellem Forschungsstand, sind aber nicht garantiert vollständig oder fehlerfrei.
Wirkungsweise
Kreatin wird zu Phosphokreatin (PCr) umgewandelt, das im phosphagenen Energiesystem dient. PCr fungiert als schneller Energiepuffer und regeneriert ATP aus ADP. Dies ist besonders in Zellen mit hohem Energiebedarf (Muskel, Gehirn) kritisch. Zusätzlich moduliert Kreatin die mitochondriale Funktion, reduziert ROS-Produktion und beeinflusst Gene-Expression über AMPK-Signalwege. Es erhöht die Expression von Wachstumsfaktoren (IGF-1, BDNF) und schützt vor Excitotoxizität.
Schlüsselergebnisse
1
Neuroprotektiv: Mitochondrienfunktion optimiert, besonders bei älteren Gehirnen
2
Kognitive Vorteile: +5-10% bei mentaler Ausdauer und Gedächtnis in RCTs
3
Muskelproteinsynthese erhöht um ~15% bei Krafttraining
4
>500 Studien, 600+ humane RCTs belegen Sicherheit und Wirksamkeit
5
ALS- und Morbus-Parkinson-Modelle zeigen neuroprotektive Effekte in Tierstudien
Dosierung & Einnahme
3-5g/Tag (Loading-Phase: 20g/Tag aufgeteilt auf 4x5g für 5-7 Tage, dann 3-5g/Tag)
Risiken & Nebenwirkungen
Gewichtszunahme durch Wasserretention (1-2kg in den ersten 1-2 Wochen)
Pseudogicht möglich bei Dehydration (sehr selten, besonders bei <2L Wasser/Tag)
Vorsicht bei bekannten Nierenfunktionsstörungen (GFR <60 mL/min)
Creatinin-Anstieg (nicht gleichbedeutend mit Nierenschaden, Marker-dependent)
Studien & Quellen
[1]
Metaanalyse: 600+ Humanstudien, International Society of Sports Nutrition
[2]
Tierstudien: Kreatin und neuroprotektive Effekte bei Parkinson-Modellen
[3]
RCT: Kreatin und kognitive Funktion bei älteren Erwachsenen
[4]
Nierenfunktions-Studien: Langzeiteffekte bei Supplementierung
Forschungsstatus
Sicher bei gesunden Nieren, sehr gutes Sicherheitsprofil