Medizinischer Haftungsausschluss
Diese Informationen sind für Bildungszwecke bestimmt und ersetzen keine ärztliche Beratung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Gesundheitsfachmann, bevor Sie neue Supplemente oder Interventionen beginnen. Die Angaben basieren auf aktuellem Forschungsstand, sind aber nicht garantiert vollständig oder fehlerfrei.
Wirkungsweise
Resveratrol ist direkter SIRT1- und SIRT3-Aktivator über Bindung an die Katalytische Domäne. Dies führt zu erhöhter Deacetylierungsaktivität gegen PGC-1α (Mitochondrien-Biogenese), FOXO3 (Autophagie) und p53 (DNA-Reparatur). Zusätzlich übt es antioxidative Wirkung durch direkte Radikalenfänger-Aktivität und Modulation von NF-κB-Signalwegen aus. Die reduzierte pro-inflammatorische Zytokin-Produktion unterstützt kardiovaskuläre und neurologische Gesundheit.
Schlüsselergebnisse
1
Sirtuine-Aktivierung in präklinischen Modellen und kultivierten Zellen
2
Antioxidative Wirkung: Freie Radikale werden neutralisiert, TAC verbessert sich
3
Kardiovaskuläre Vorteile in mehreren Studien: Endothelialfunktion, Blutdruck
4
Entzündungsmarker (CRP, IL-6) reduziert in einigen RCTs
5
Tierstudien: +15% Lifespan in Kalorienbeschränkungs-Modellen
Dosierung & Einnahme
250-1000mg/Tag (hochabsorbierte Formen oder Liposomal-Formulierungen bevorzugt)
Risiken & Nebenwirkungen
Bioverfügbarkeit sehr niedrig (~20%), schneller Metabolismus in der Leber
Wechselwirkung mit Warfarin und anderen Antikoagulantien möglich (Cytochrom P450)
Magenverstimmung und Durchfall möglich bei höheren Dosen
Östrogene Aktivität in einigen Tests (preestrogenic Effekt spekulativ)
Studien & Quellen
[1]
Metaanalyse: Resveratrol und kardiovaskuläre Gesundheit
[2]
Kultivert-Zell-Studien: SIRT1-Aktivierung durch Resveratrol
[3]
Tierstudien: Resveratrol und Lifespan in Kalorienbeschränkung
[4]
Humanstudien: Kleine RCTs mit entzündlichen Markern
Forschungsstatus
Evidenz solide für Mechanismus, aber Bioverfügbarkeits-Problem limitiert Effekte in vivo