Wirkungsweise
Rapamycin (Sirolimus) ist ein makrozyklisches Lacton, das mTOR Komplex 1 (mTORC1) hemmt, indem es über FKBP12-Komplexe direkt an mTOR bindet. mTORC1 ist ein zentraler Nährstoff-Sensor, der Proteinsynthese, Lipidogenese und Autophagie reguliert. Die Hemmung von mTORC1 reduziert Proteinsynthese (potenziell schädlich), aber aktiviert gleichzeitig Autophagie und FOXO3-Signale, was zu verbesserter Zellclearance und Stressresistenz führt. Chronische low-dose Rapamycin scheint die Vorteile zu maximieren und Nebenwirkungen zu minimieren.