Medizinischer Haftungsausschluss
Diese Informationen sind für Bildungszwecke bestimmt und ersetzen keine ärztliche Beratung. Konsultieren Sie einen qualifizierten Gesundheitsfachmann, bevor Sie neue Supplemente oder Interventionen beginnen. Die Angaben basieren auf aktuellem Forschungsstand, sind aber nicht garantiert vollständig oder fehlerfrei.
Wirkungsweise
Fisetin ist ein Flavonol (5,7,3',4'-Tetrahydroxyflavon) mit senolytischer Aktivität. Es hemmt selektiv anti-apoptotische Proteine (besonders BCL-2, BCL-w, BCL-xL) und PI3K/AKT/mTOR-Signale in seneszenten Zellen. Fisetin können auch ROS-Produktion erhöhen (Eisenhower-Paradoxon) und p38 MAPK und JNK aktivieren, was zu apoptotischem Zellentod in seneszenten Zellen führt. Der Mechanismus ist relativ selektiv für seneszente Zellen, da diese erhöhte Abhängigkeit von anti-apoptotischen Signalen haben.
Schlüsselergebnisse
1
Senolytische Aktivität in kultivierten seneszenten Zellen dokumentiert
2
Mayo-Clinic-Studien laufen derzeit bei älteren Erwachsenen
3
Tierstudien: Verbesserte Altersmarker nach Fisetin-Behandlung
4
Potenziell bessere Verträglichkeit als chemische Senolytika (Dasatinib)
5
Kann aus natürlichen Quellen erhalten werden (Erdbeeren, Äpfel)
Dosierung & Einnahme
500mg intermittierend (exaktes Anwendungsprotokoll noch in klinischen Studien)
Risiken & Nebenwirkungen
Humanstudien noch sehr früh, Langzeitwirkungen und Sicherheit unklar
Optimale Dosierung und Anwendungsprotokoll nicht etabliert
Potenzielle Wechselwirkungen mit Medikamenten nicht vollständig charakterisiert
Bioverfügbarkeit niedrig, ähnlich wie andere Flavonoide (benötigt möglicherweise Liposomal-Formulierung)
Studien & Quellen
[1]
Mayo Clinic Fisetin Senolytic Trials: Fisetin und physikalische Funktion (laufend)
[2]
Tierstudien: Fisetin und seneszente Zell-Clearance
[3]
In-vitro Mechanismus: Fisetin und BCL-2-Familie in seneszenten Zellen
[4]
Flavonoid-Struktur-Aktivitäts-Beziehungen: Senolytische Potenz
Forschungsstatus
Klinische Studien laufen an Mayo Clinic