Nach Angaben der US-Behörde FCC hat die USA-Regierung ein Importverbot für bewegliche Roboter aus dem Ausland erlassen. Die Regelung zielt vorrangig auf chinesische Hersteller ab und betrifft insbesondere humanoide und vierbeinige Roboter – nicht aber stationäre Industrieroboter. Bestehende, bereits zugelassene Modelle dürfen weiterhin importiert werden. Die US-Regierung begründet das Verbot mit Sicherheitsbedenken: Die Netzwerkfähigkeit der Roboter könne für Spionage, Überwachung oder Fernsteuerung missbraucht werden.
Das Importverbot ist ein klares protektionistisches Signal und offenbart die wachsende geopolitische Spannung im Robotik-Sektor. Während die USA ihre eigenen Hersteller schützen wollen, dürfte das Verbot den globalen Wettbewerb fragmentieren und Innovationszyklen verlangsamen. Für europäische Robotik-Anbieter könnte dies eine Chance sein, in den US-Markt zu drängen – sofern sie nicht ähnliche Restriktionen treffen.