Nach Informationen von VentureBeat hat das von Ex-OpenAI-CTO Mira Murati gegründete Startup Thinking Machines eine Vorschau auf sogenannte "Interaction Models" präsentiert – KI-Systeme, die Sprach- und Videogespräche in Echtzeit führen können, statt dem bisherigen Turn-Based-Modell. Die neuen Modelle sollen deutlich niedrigere Latenz und bessere Benchmark-Ergebnisse bieten. Eine begrenzte Research Preview wird in den kommenden Monaten verfügbar sein, eine breitere Freigabe folgt später im Jahr.
Thinking Machines zeigt KI-Echtzeit-Gespräche
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Das ist ein bedeutsamer Schritt weg vom Turn-Based-Paradigma, das KI-Systeme seit Jahren definiert – echte Echtzeitkommunikation könnte Mensch-KI-Zusammenarbeit fundamental verändern. Allerdings bleibt unklar, wie gut die Systeme in der Praxis außerhalb von Benchmarks funktionieren und wann sie wirklich verfügbar sind.
Schlüsselfakten
- Thinking Machines präsentiert "Interaction Models" – KI-Systeme für Echtzeit-Sprach- und Videogespräche
- Gegründet von Ex-OpenAI-CTO Mira Murati und OpenAI-Forscher John Schulman
- Neue Architektur behandelt Interaktivität als Kern-Feature statt externer Software-Umhüllung
- Begrenzte Research Preview kommt bald, breitere Freigabe später 2026