Nach Informationen von Heise Online hat ein IT-Sicherheitsforscher eine schwerwiegende Schwachstelle in Millionen von Shark-Saugrobotern der Firma SharkNinja aufgedeckt. Die Lücke in den serverseitigen Diensten ermöglicht unzureichende Authentifizierung und Autorisierung, wodurch Angreifer Schadcode einschleusen und die Geräte aus der Ferne übernehmen können. Der Forscher demonstrierte, wie er über die Debug-Schnittstelle Zugriff auf private kryptografische Schlüssel erhielt und diese nutzte, um sich in beliebige Geräte einzuklinken.
Die Entdeckung unterstreicht ein grundlegendes Problem bei Consumer-Robotern: Viele populäre Smart-Home-Geräte werden mit unzureichenden Sicherheitsstandards entwickelt. Während SharkNinja das Problem inzwischen gepatched haben soll, zeigt der Vorfall, wie IoT-Saugroboter zu Einfallstoren für Botnetze oder Spionage werden können – ein blinder Fleck in der schnell wachsenden Robotik-Branche.