Nach Informationen von t3n hat OpenAI-CEO Sam Altman sich öffentlich entschuldigt, weil das Unternehmen Behörden nicht über verdächtige Chat-Aktivitäten informierte. OpenAI hatte im Juni 2025 den Account einer 18-Jährigen gesperrt, nachdem automatisierte Systeme Chats mit Bezug zu Waffengewalt erkannt hatten. Im Februar 2026 verübte die Person einen Amoklauf in Tumbler Ridge, Kanada, bei dem zwölf Menschen getötet und 25 verletzt wurden. Altman betont in seinem Brief, dass OpenAI die Inhalte damals nicht als meldepflichtig einstufte.
Die Vorfallanalyse wirft grundsätzliche Fragen auf: Wann müssen KI-Unternehmen verdächtige Nutzeraktivitäten an Behörden eskalieren? OpenAI setzt derzeit auf interne Moderation statt auf Meldeketten. Diese Lücke könnte Regulatoren nun unter Druck setzen – nicht nur in Kanada, sondern auch für KI-Sicherheitsstandards weltweit.