Nach Informationen von Longevity.Technology hat das Biotech-Unternehmen Neuvasq auf der ARVO 2026-Konferenz präklinische Daten vorgestellt, die zeigen, dass multispezifische Antikörper die Blut-Retina-Schranke reparieren können. Das Flaggschiff-Kandidat NVQ401 aktiviert Wnt/β-Catenin-Signalwege und reduzierte in drei präklinischen Modellen erfolgreich Gefäßundichtigkeit. Der fortgeschrittenere Kandidat NVQ501 kombiniert zusätzlich VEGF-Neutralisierung und könnte in etwa 15 Monaten zur klinischen Erprobung bereit sein.
Diese Entwicklung adressiert ein großes medizinisches Problem: Diabetische Makulaödeme und feuchte altersbedingte Makuladegeneration erfordern derzeit regelmäßige Anti-VEGF-Injektionen. Ein krankheitsmodifizierender Ansatz könnte die Patientenlast erheblich senken und längerfristige Lösungen ermöglichen—ein vielversprechender Ansatz für eine der häufigsten Ursachen von Erblindung.