Nach Informationen von The Rundown AI hat Mira Murati mit ihrem Thinking Machines Lab (TML) sogenannte "Interaction Models" vorgestellt – KI-Systeme, die in Echtzeit über Sprache, Video und Text mit Menschen zusammenarbeiten. Anders als agenten-fokussierte Konkurrenten verarbeiten diese Modelle Eingaben in 200-Millisekunden-Blöcken und ermöglichen natürliche Unterbrechungen sowie simultane Interaktion. Ein paralleles Reasoning-Modell kümmert sich um komplexere Aufgaben im Hintergrund.
TML positioniert sich damit bewusst gegen den Agenten-First-Trend der Branche. Murati argumentiert, dass "die Art, wie wir mit KI arbeiten, genauso wichtig ist wie deren Intelligenz". Die Frage bleibt, ob dieses differenzierte Konzept einen eigenen Markt schafft oder von etablierten Labs absorbiert wird.