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Mira Murati gründet KI-Lab für echte Echtzeit-Zusammenarbeit

18. Mai 2026·Quelle: The Rundown AI

Nach Informationen von The Rundown AI hat Mira Murati mit ihrem Thinking Machines Lab (TML) sogenannte "Interaction Models" vorgestellt – KI-Systeme, die in Echtzeit über Sprache, Video und Text mit Menschen zusammenarbeiten. Anders als agenten-fokussierte Konkurrenten verarbeiten diese Modelle Eingaben in 200-Millisekunden-Blöcken und ermöglichen natürliche Unterbrechungen sowie simultane Interaktion. Ein paralleles Reasoning-Modell kümmert sich um komplexere Aufgaben im Hintergrund.

TML positioniert sich damit bewusst gegen den Agenten-First-Trend der Branche. Murati argumentiert, dass "die Art, wie wir mit KI arbeiten, genauso wichtig ist wie deren Intelligenz". Die Frage bleibt, ob dieses differenzierte Konzept einen eigenen Markt schafft oder von etablierten Labs absorbiert wird.

Unsere Einordnung

Murati zeigt mit TML einen interessanten philosophischen Gegenpol: Statt autonomer Agenten, die eigenständig laufen, setzt sie auf natürliche Mensch-KI-Interaktion als Kerndesign. Das ist für den Arbeitsmarkt relevant – wenn kollaborative KI statt autonomer Automation zum Standard wird, ergeben sich ganz andere Szenarien für Jobdisruption und menschliche Kontrolle.

Schlüsselfakten

  • TML präsentiert "Interaction Models" für Live-Zusammenarbeit über Voice, Video und Text
  • Modelle verarbeiten Eingaben in 200ms-Chunks ohne klassische Turn-Taking-Pausen
  • Paralleles Background-Modell ermöglicht kontinuierliche Nutzerkommunikation während Reasoning läuft
  • Direkter Gegenpol zum agenten-zentrierten Ansatz des übrigen KI-Feldes

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