📢 Pressemitteilung

KI-Projekte scheitern an Governance, nicht an Daten

28. April 2026·Quelle: t3n Künstliche Intelligenz

Nach Informationen von t3n zeigen Studien, dass KI-Projekte in Unternehmen nicht primär an schlechten Daten scheitern, sondern an fehlender Abstimmung zwischen IT, Business und Compliance. 49 Prozent von C-Level-Führungskräften, die bereits an KI-Anwendungen arbeiteten, nennen diese mangelnde Koordination als größtes Hindernis – deutlich häufiger als reine Datenqualitätsprobleme.

Die zentrale Erkenntnis: Viele Organisationen verwechseln Data Governance für KI (wer darf welche Daten nutzen?) mit Datenbeschaffungs- oder Qualitätsproblemen. Das führt zu falschen Lösungsansätzen und verschwenderischen Investitionen. Unternehmen haben oft ausreichend nutzbare Daten – ihnen fehlt die organisatorische Readiness und klare Entscheidungsarchitektur, um diese freizugeben.

Unsere Einordnung

Ein wichtiger Realitätscheck für deutsche Unternehmen: Das Problem liegt selten in den Daten selbst, sondern in der fehlenden organisatorischen Struktur, um sie zu nutzen. Wer KI-Projekte mit massiven Budgets startet, ohne klare Governance-Entscheidungen zu treffen, wirft Geld zum Fenster hinaus. Für KI-Entscheider: Die unbequeme Frage im Meeting ist nicht technisch – sie ist organisatorisch.

Schlüsselfakten

  • 49% der befragten C-Level-Führungskräfte nennen fehlende Abstimmung zwischen IT, Business und Compliance als größtes KI-Projekt-Hindernis
  • Nur 7% der Unternehmen betrachten ihre Daten als vollständig KI-ready – oft wegen ungeklärter Governance, nicht Qualitätsmängel
  • Viele Organisationen verwechseln Data Governance für KI mit reinen Datenbeschaffungsproblemen

Artikel teilen