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Google Stitch exportiert direkt zu Bolt: Design wird Realität per Klick

28. Mai 2026·Quelle: Bolt.new Blog

Google hat seine AI-Design-Software Stitch mit einer direkten Export-Funktion zu Bolt ausgestattet. Mit einem Klick landen Design-Entscheidungen, Komponenten und visuelle Standards im Code-Generator – ohne Umwege und Neuerkläungen. Das neue DESIGN.md-Format macht dabei sicher, dass die visuelle Sprache automatisch in der Anwendung landet.

Die Integration schließt eine lange Lücke im Workflow: Designers arbeiten in Stitch, prompt-gesteuert und visuell, während Entwickler in Bolt die Geschäftslogik, Datenmodelle und APIs implementieren. Statt eine fertige Design-Datei manuell zu beschreiben, erhält Bolt den vollen Kontext – Layout, Abstände, Hierarchie, Komponenten. Das Tool kann sofort bei Funktionalität anfangen. Zusätzlich integriert Stitch jetzt auch Model Context Protocol (MCP), sodass Coding-Agenten Bildschirme importieren und Änderungen zurück ins Code-Repository synchen können.

Die Lösung zeigt, wie spezialisierte AI-Tools zunehmend zusammenwachsen: Stitch meistert Design-Denken und visuelle Exploration, Bolt kümmert sich um Everything else – Authentifizierung, Datenbanken, Logik, Deployment. Das neue DESIGN.md-Format fungiert als eine Art maschinenlesbares Design-System, das beide Tools verstehen. Damit entsteht ein Workflow, bei dem Ideen schneller vom Entwurf zur funktionsfähigen Anwendung werden.

Unsere Einordnung

Die Integration zeigt einen wichtigen Trend: AI-Tools spezialisieren sich statt alles selbst zu können und verbinden sich stattdessen über offene Formate. Das macht Workflows schneller und praktischer – wenn es funktioniert. Für Agenturen und kleine Teams könnte das echter Game-Changer sein.

Schlüsselfakten

  • Stitch kann nun mit einem Klick zu Bolt exportieren, inklusive aller Design-Informationen, Komponenten und Design-Tokens
  • Das neue DESIGN.md-Format speichert die visuelle Sprache (Farben, Typografie, Abstände) in einer maschinenlesbaren Datei, die beide Tools verstehen
  • Coding-Agenten können über Model Context Protocol (MCP) Bildschirme aus Stitch importieren und visuelle Änderungen zurück ins Code-Repository synchen
  • Der Workflow trennt Verantwortung: Stitch für Design und visuelle Exploration, Bolt für Geschäftslogik, Datenbanken und Deployment

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