Nach Informationen der Deutschen Longevity Gesellschaft zeigt sich in der medizinischen Forschung ein systematisches Geschlechter-Bias: Frauen reagieren teilweise anders auf Medikamente, ihre Erkrankungen werden häufig später diagnostiziert. Der Grund liegt in der historischen Praxis, den männlichen Körper als medizinische Standardreferenz zu nutzen – ein Erbe, das bis heute nachwirkt.
Dieser Gender Data Gap ist für die Longevity-Branche hochrelevant: Personalisierte Prävention und Altersforschung funktionieren nur, wenn Geschlechtsspezifika berücksichtigt werden. Wer sein biologisches Alter optimieren will, braucht Daten, die nicht nur Männer abbilden.