Nach Informationen von Longevity.Technology hat das Biotech-Startup Relation Therapeutics ein neues KI-Grundmodell namens MORGAN entwickelt, das auf Perturbationsdaten trainiert wurde – also darauf, wie biologische Systeme reagieren, wenn sie gezielt verändert werden. Gleichzeitig erweitert das Londoner Unternehmen seine Partnerschaft mit dem Pharmakonzern GSK. Der Ansatz unterscheidet sich von klassischen KI-Modellen, die nur Muster in Beobachtungsdaten erkennen: MORGAN soll verstehen, welche biologischen Veränderungen tatsächlich zu therapeutischen Effekten führen.
Das ist relevant für die Longevity-Branche, weil bisherige Biomarker-Technologien zwar exzellent darin sind, biologisches Alter zu messen, aber nicht beantworten, wie man es tatsächlich verändern kann. Ein kausales Verständnis könnte den Weg von der reinen Diagnose zur echten Intervention verkürzen – und damit die Entwicklung von Anti-Aging-Therapien beschleunigen.