Apple hat eine neue Familie von fünf Basis-Modellen (Foundation Models) entwickelt, die künftig Apple Intelligence antreiben sollen. Die dritte Generation umfasst zwei On-Device-Modelle und drei serverseitige Modelle, die in Googles Private Cloud Compute laufen. Besonderheit: Ein 20-Milliarden-Parameter-Modell mit Sparse-Architektur soll auf Apple-Geräten native Multimodalität ermöglichen – etwa für ausdrucksstarke Sprachausgabe und präzisere Diktiererkennung. Alle Modelle wurden in Zusammenarbeit mit Google entwickelt und sind auf Apple Silicon optimiert. Datenschutz bleibt zentral: Nutzer-Daten werden nicht gespeichert oder mit Dritten geteilt.
Apple stellt dritte Generation seiner Basis-KI-Modelle vor
Unsere Einordnung
Apple positioniert sich bewusst als Datenschutz-Champion im KI-Wettrüsten – doch die tiefe Abhängigkeit von Google bei Modellentwicklung und Cloud-Infrastruktur zeigt die Grenzen von Apples technischer Eigenständigkeit. Die Sparse-Architektur ist elegant, aber nicht revolutionär; entscheidend wird sein, ob die Integration in iOS/macOS tatsächlich spürbare Alltagsvorteile bringt.
Schlüsselfakten
- Fünf neue Foundation Models: zwei On-Device, drei auf Private Cloud Compute
- AFM 3 Core Advanced nutzt Sparse-Architektur mit 20 Milliarden Parametern, aktiviert aber nur 1–4 Milliarden je Anfrage
- Entwickelt in Partnerschaft mit Google; Cloud-Pro-Modell läuft auf NVIDIA-GPUs in Google Cloud
- Alle Modelle nativ multimodal, optimiert für Apple Silicon und Datenschutz
- Soll neue Siri und intelligente Tools für Alltags-Apps ermöglichen