Vollständig autonome, vierbeinige Roboterkatze mit 16 Servos und Raspberry-Pi-Steuerung – läuft, spielt und entwickelt eine eigene Persönlichkeit.
Im Detail
MarsCat von Elephant Robotics ist eine der wenigen wirklich vierbeinigen, frei laufenden Roboterkatzen am Markt – und gilt als eine der ersten vollständig autonomen ihrer Art. Im Gegensatz zu Desktop-Companions oder Therapie-Kissen bewegt sich MarsCat eigenständig durch den Raum und ahmt das Verhalten einer echten Katze nach: laufen, rennen, sitzen, strecken, mit Spielzeug spielen und sogar „Krallen wetzen".
Technisch steckt dafür einiges unter dem Fell: 16 Servomotoren, magnetische Encoder und ein Untersetzungsgetriebe sorgen für bionische Bewegungen, gesteuert von einem Quad-Core-Raspberry-Pi mit 16-DOF-Bewegungsalgorithmus. MarsCat reagiert auf Berührung, hört auf die Stimme, erkennt Gesichter und spielt mit Objekten. Jede MarsCat ist dabei einzigartig: Ihre Persönlichkeit entwickelt sich abhängig davon, wie man mit ihr umgeht. Der Akku hält rund fünf Stunden, die Ladezeit beträgt etwa drei Stunden.
Ein großer Pluspunkt für Technikbegeisterte ist die Offenheit: Dank des Raspberry Pi lässt sich MarsCat programmieren und erweitern – ideal für alle, die nicht nur einen Begleiter, sondern auch ein Bastel- und Lernobjekt suchen. Da die Steuerung lokal läuft, ist MarsCat zudem nicht zwingend cloudabhängig, was aus Datenschutzsicht ein Vorteil ist.
Die Einschränkungen: Mit rund 699 USD (in höheren Ausstattungen auch mehr) ist MarsCat kein Spontankauf, und als laufender Roboter mit vielen beweglichen Teilen ist sie mechanisch komplexer als ein simples Kissen. Die Bewegungen sind beeindruckend, wirken aber nicht in jeder Situation perfekt katzenhaft.
Für den deutschen Markt ist MarsCat über den internationalen Versand von Elephant Robotics erhältlich. Wer eine echte, laufende und programmierbare Roboterkatze sucht – als Begleiter und zugleich Technikprojekt – findet hier ein einzigartiges Angebot.
Unser Fazit
MarsCat ist eine der wenigen echten Roboterkatzen, die laufen und sich autonom verhalten – dazu offen programmierbar. Für Technikbegeisterte und Bastler ein einzigartiger Begleiter; wer reine Beruhigung sucht, ist mit einem Kissen-Roboter günstiger dabei.