Laut The Rundown AI hat Mark Zuckerbergs Biohub eine halbe Milliarde Dollar in die Virtual Biology Initiative gepumpt. Das fünfjährige Programm soll massive Datenmengen für KI-Modelle generieren, die lernen, wie Krankheiten auf Zellebene entstehen. Partner wie Nvidia und das Allen Institute sind dabei; 400 Millionen fließen in Datenerfassung und Imaging-Technologie, 100 Millionen in externe Forschungslabs.
Das Projekt adressiert ein Kernproblem: Aktuelle KI-Biologie-Datensätze umfassen maximal eine Milliarde Zellen – Biohub braucht eine "Größenordnung" mehr. Zuckerberg wettet damit auf dieselbe Vision wie Google Deepmind-Chef Demis Hassabis: dass KI Krankheiten am Ende eliminieren könnte. Die zentrale Frage ist, ob die Skalierungsprinzipien, die bei Sprache und Proteinstruktur funktionierten, auch auf zelluläre Systeme übertragbar sind.