📢 Pressemitteilung

UiPath: Von Task-Automation zu KI-Orchestrierung

7. Mai 2026·Quelle: The Rundown AI

Nach Informationen von The Rundown AI hat UiPath-CMO Michael Atalla in einem Interview erklärt, wie sich das Unternehmen in fünf Jahren nach seinem IPO entwickelt hat: Während die ursprüngliche Vision – einzelne Aufgaben automatisieren – noch funktioniert, adressiert UiPath nun ein größeres Problem in Unternehmen. Viele Organisationen verfügen über Dutzende paralleler Automatisierungen, die jedoch nicht miteinander verbunden sind. Die neue Strategie heißt "Agentic Business Orchestration": KI-Agenten, Automatisierung und Menschen sollen end-to-end zusammenarbeiten, nicht isoliert nebeneinander existieren.

Atallas Erfahrung von 15 Jahren bei Microsoft beim Übergang von On-Premise zu Cloud zeigt ein wichtiges Muster: Technologisch richtige Produkte scheitern, wenn Unternehmen nicht verstehen, wie ihre Arbeitsprozesse sich ändern müssen. Das ist die zentrale Lektion für die heutige KI-Transformation – es geht nicht nur um bessere Werkzeuge, sondern um Neudefinition von Workflows.

Unsere Einordnung

Das Interview offenbart einen wichtigen Trend: Erste Generation von KI-Deployment hat Orchestrierung übersehen. UiPath positioniert sich intelligent als Integrator – nicht als einzelner Automation-Provider. Das könnte für KI-Adopter relevant sein, die einzelne Agenten und Automationen ohne übergeordnete Strategie implementiert haben. Gleichzeitig zeigt Atallas Office-Analogie: Change Management bei KI ist mindestens so kritisch wie Technologie selbst.

Schlüsselfakten

  • UiPath feiert fünf Jahre nach IPO Pivot von Task-Automation zu Agentic Business Orchestration
  • Kernproblem: Unternehmen haben Dutzende unverbundene Automatisierungen parallel laufen
  • Parallele zu Microsoft Office 365: Technologie-Shift scheitert ohne Geschäftsprozess-Neudefinition

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