Nach einem schwachen Vorjahr konnte Tesla im ersten Quartal 2026 die Auslieferungen wieder steigern: Die weltweiten Verkäufe stiegen um 6,3 Prozent auf 358.023 Fahrzeuge. Allerdings verfehlte das Unternehmen damit deutlich die Markterwartungen von rund 370.000 Auslieferungen, was die Aktie im vorbörslichen Handel um etwa vier Prozent fallen ließ. Die Produktion zog hingegen stärker an und erreichte 408.386 Fahrzeuge, ein Plus von 12,6 Prozent.
Die enttäuschende Bilanz unterstreicht Teslas andauernde Herausforderungen: Sowohl technische Faktoren wie die Modellwechsel beim bestsellenden Model Y als auch reputationsbezogene Probleme – insbesondere die politischen Kontroversen um CEO Elon Musk – belasten das Wachstum. Für die Elektrofahrzeug-Branche signalisiert dies, dass selbst Marktführer unter Marktdruck und Konsumentenstimmung leiden, wenn externe Faktoren hinzukommen.