Nach Informationen von t3n hat eine britische Studie der Middlesex University untersucht, wie die Art der KI-Nutzung die Selbstwahrnehmung beeinflusst. Das Ergebnis: Nutzer, die KI-Outputs unreflektiert übernehmen, berichten von geringerem Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und schwächerem Verantwortungsgefühl. Umgekehrt zeigen jene, die KI-Vorschläge aktiv hinterfragen und bearbeiten, stärkeres Selbstvertrauen und ein Gefühl echter Eigenleistung.
Die Forschung deutet darauf hin, dass es weniger um KI selbst geht, sondern um die Interaktionsstrategie: Kritisches Engagement mit KI-Tools führt zu kognitiver Evolution, blinde Übernahme zu kognitivem Verfall. Für die Arbeitswelt ist das zentral – mit 38 Prozent regelmäßiger KI-Nutzung in Deutschland sollten Unternehmen ihre Mitarbeiter zu aktiver statt passiver Nutzung anleiten.