Nach Informationen der Deutschen Longevity Gesellschaft hat eine britische Studie 15 modifizierbare Risikofaktoren für Demenz identifiziert. Neben genetischen Faktoren spielen Lebensstil und Umwelteinflüsse eine zentrale Rolle – von Vitamin-D-Mangel bis zur sozialen Isolation. Die Forschung zeigt, dass Menschen durch gezielte Verhaltensänderungen ihr kognitives Erkrankungsrisiko aktiv senken können.
Für die Longevity-Community ist das Ergebnis bedeutsam, weil es die Grenzen zwischen reiner genetischer Determination und aktiver Prävention neu zieht. Einsamkeit als biologischer Stressfaktor gewinnt damit Gewicht neben klassischen Gesundheitsparametern – ein Signal, dass ganzheitliches Altern auch psychosoziale Dimensionen einbeziehen muss.