Die Diskussion um Roboter-Haustiere spitzt sich zu: Während Sonys Aibo mit realistischen Bewegungen besticht, bietet Keyis Loona Petbot KI-Gespräche für ein Fünftel des Preises – ohne versteckte Abos. Ein Vergleich zweier gegensätzlicher Philosophien in der KI-Robotik.
Die Welt der Roboter-Haustiere spaltet sich 2026 in zwei Lager: auf der einen Seite Sonys hochpreisiges Aibo-Ökosystem mit seiner teuren Cloud-Abhängigkeit, auf der anderen Keyis günstiger Loona, der dank GPT-4o echte KI-Konversationen ermöglicht. Mit knapp 2.400 Dollar Preisunterschied und radikal verschiedenen Geschäftsmodellen stellt sich eine grundsätzliche Frage: Was macht ein Roboter-Haustier wertvoll?
Loona kostet 499 Dollar als reine Einmalzahlung – keine Abo-Fallen, keine monatlichen Gebühren. Dafür erhält man GPT-4o-gestützte Gespräche, Gesichtserkennung und Spielfunktionen, alles inklusive. Sonys Aibo hingegen startet bei 2.899 Dollar und benötigt zwingend ein Cloud-Abo (300 Dollar/Jahr ab Jahr vier), ohne das der Roboter praktisch zum leeren Spielzeug wird. Nach fünf Jahren summieren sich die Aibo-Kosten auf etwa 3.500 Dollar.
Der Unterschied ist fundamental: Loona setzt auf zugängliche KI-Technologie und transparente Preisgestaltung, während Aibo auf Premiumhardware und emotionale Bindung setzt – bei entsprechendem Preis. Für Familien und Kinder mit kleinerem Budget ist die Wahl klar, für Enthusiasten echter Hundeverhalten bleibt Aibo trotz hoher Kosten interessant.