Perplexity AI hat seine Suchmaschine mit neuen Funktionen ausgebaut. Das System kann jetzt auf über 20 verschiedene KI-Modelle zugreifen und nutzt einen Live-Web-Index für aktuelle Antworten. Neu hinzugekommen sind Premium-Datenquellen für Finanz- und Gesundheitsinformationen. Alle Suchergebnisse werden mit Quellenangaben versehen, damit Nutzer die Informationen überprüfen können. Eine erweiterte "Deep Research"-Funktion führt automatisch Dutzende von Abfragen durch und erstellt daraus umfassende Berichte. Die Plattform erlaubt zudem die Integration eigener Dateien und verbundener Apps in die Suche. Nutzer können ihre häufig verwendeten Sucheinstellungen, Dateien und bevorzugten Quellen in sogenannten "Spaces" speichern und wiederverwenden.
Perplexity erweitert KI-Suche um Premium-Quellen
Unsere Einordnung
Perplexity positioniert sich als Antwort auf die Kritik an Google und ChatGPT – mit vollständiger Transparenz statt Blackbox. Das ist sinnvoll, aber noch ist unklar, ob die Quellenangaben tatsächlich vor Halluzinationen bewahren oder nur Fehler dokumentieren. Die Konkurrenz schläft nicht: Google hat Gemini mit ähnlichen Features, und selbst OpenAI integriert Echtzeit-Suche. Ein differenzierendes Merkmal könnte die stärkere Datenbank-Integration sein.
Schlüsselfakten
- Zugriff auf über 20 führende KI-Modelle in einer Suche
- Alle Antworten enthalten Quellenangaben zum Überprüfen
- Live-Web-Index sorgt für aktuelle, keine veralteten Antworten
- Deep Research-Funktion erstellt automatisch umfassende Berichte
- Premium-Datenquellen für Finanz- und Gesundheitsinformationen verfügbar