Nach Angaben von Heise Online haben Forscher der University of Pennsylvania winzige Roboter entwickelt, die aus verknoteten Fasern bestehen – eine Kombination aus Kevlar und Flüssigkristall-Elastomer. Durch das Auflösen des Knotens katapultieren sie sich durch elastische Energie in die Luft, bewegen sich mittels Rotorblatt fort und können dabei Pflanzensamen ausbringen. Das Material nutzt gezielt Elastizität und Steifigkeit, um passive Strukturen in aktive Systeme zu verwandeln.
Das Konzept eröffnet unkonventionelle Wege für Mikroroboter in der Landwirtschaft und Umweltüberwachung. Statt klassischer Motoren und Aktoren nutzen die Forscher Materialwissenschaft, um Bewegungsenergie zu speichern und freizusetzen – ein Ansatz, der kostengünstiger und robuster sein könnte als konventionelle Robotik im Millimetermaßstab.