Nach Informationen von IEEE Spectrum hat Tom Burick, ehemaliger Robotik-Unternehmer und jetzt Technologie-Lehrer an einer Schule für neurodiverse Schüler in Arizona, mit seinen Studierenden eine lebensgroße Nachbildung des historischen ENIAC-Computers aus den 1940er-Jahren gebaut. Das Projekt zum 80. Jahrestag des Originalcomputers umfasste 18.000 simulierte Vakuumröhren und nutzte dabei spezifische Stärken von Schülern mit Autismus und Lernbesonderheiten.
Burick selbst hat Dyscalkulie und sieht seine Neurodivergenz als "Superkraft" – besonders für 3D-räumliches Denken und Robotik. Sein pädagogisches Ansatz nutzt bewusst Fähigkeiten wie Hyperfokussierung und Präzision, die viele neurodiverse Menschen mitbringen. Das zeigt, wie spezialisierte Schulen mit passenden Projekten echte Stärkenorientierung umsetzen können.