Plaud AI hat einen neuen Server vorgestellt, der Claude, Cursor und anderen KI-Werkzeugen Zugriff auf Meeting-Transkripte gewährt. Über das Model Context Protocol (MCP) können Nutzer ihre Besprechungen direkt in Coding- und Chat-Tools nutzen – ohne manuelles Kopieren von Texten.
Die Integration ermöglicht es KI-Assistenten, automatisch Follow-up-Emails zu schreiben, To-do-Listen zu erstellen oder sogar Workflow-Automationen über Tools wie Asana und HubSpot anzusteuern. Die Einrichtung soll nur drei Minuten dauern und funktioniert bereits mit Claude Desktop, Cursor, Windsurf und mehreren anderen Plattformen. ChatGPT-Unterstützung ist in Planung.
Damit schließt Plaud eine praktische Lücke: Bislang mussten Nutzer Meeting-Noten manuell zwischen verschiedenen KI-Tools kopieren. Mit dem neuen MCP-Server können diese Tools direkt auf den Meeting-Kontext zugreifen und kontextbewusster arbeiten. Das ist besonders wertvoll für Nutzer, die zwischen mehreren KI-Assistenten und Produktivitäts-Tools wechseln – eine typische Situation in modernen Tech-Teams.