Nach Informationen von Heise Online haben Forscher des DFKI und der Universität Duisburg-Essen ein Exoskelett entwickelt, das die Bedingungen der Mikrogravitation simuliert. Das System kompensiert das Gewicht des menschlichen Arms durch gezielte Kraftunterstützung und nutzt KI, um die Simulation individuell anzupassen. Damit können Astronauten auf der Erde komplexe Handgriffe trainieren, wie sie für Reparaturen und Experimente im All nötig sind.
Die Entwicklung adressiert ein reales Problem: Mikrogravitation beeinträchtigt nachweislich die menschliche Feinmotorik, was bei kritischen Aufgaben im Weltall zu Fehlern führt. Ein gut vorbereitetes Training auf der Erde reduziert Fehler, kognitive Belastung und damit Risiken bei Missionen. Das Projekt MIkroBEM zeigt, wie KI-gestützte Exoskelette nicht nur in der Industrie, sondern auch in extremen Einsatzszenarien praktisch werden.