Die KI-Programmierplattform Devin kann künftig auf privaten Servern, GPUs und lokalen Maschinen laufen – nicht nur in der Cloud. Mit dem neuen "Outposts"-Feature verbinden sich Cloud-Sessions mit unternehmenseigenen Infrastrukturen. Zudem unterstützt Devin nun erstmals macOS-Umgebungen für iOS-Entwicklung.
Die Outposts funktionieren als benannte Warteschlangen, die zwischen der Cloud-Plattform und lokalen Worker-Instanzen vermitteln. Entwickler registrieren eine neue Outpost in Devin Cloud, installieren den Devin CLI auf ihrer Hardware und können dann diese lokale Umgebung als Runtime-Environment auswählen. Das System koordiniert mehrere Worker automatisch – genau eine beansprucht eine Session zur Laufzeit. Besonders praktisch: Die Infrastruktur muss nicht permanent online sein. Über eine API können Orchestrator-Tools (wie Kubernetes) Maschinen bei Bedarf hochfahren und nach Sessions wieder abschalten.
Devin ist damit nicht mehr nur eine Cloud-Lösung, sondern passt sich an bestehende unternehmensarchitekturen an. Integrationsmöglichkeiten mit Modal, Cloudflare, NVIDIA Brev und anderen Plattformen sind bereits vorhanden. Ein besonderes Feature: Dank macOS-Support (über Namespace Devboxes mit M5-Chips) kann Devin nun iOS-Apps eigenständig komplett entwickeln, testen und bauen – ein bisheriges Manko der KI-Programmiertools.