📢 Pressemitteilung

Lagerroboter Stretch bewältigt nun auch komplexe Höhenunterschiede

4. April 2026·Quelle: Boston Dynamics Blog

Die Automatisierung von Lagerhallen erreicht eine neue Stufe: Moderne Roboter können mittlerweile nicht nur schwere Pakete heben und sortieren, sondern auch geschickt mit unterschiedlichen Höhen umgehen. Boston Dynamics hat die Fähigkeiten seines Lagerroboters Stretch weiterentwickelt, der nun auch in mehrgeschossigen Umgebungen und bei variierenden Arbeitshöhen zuverlässig funktioniert.

Stretch ist speziell für das Entladen von Containern und Lkw-Anhängern konzipiert. Der Roboter verfügt über einen beweglichen Arm mit Sauggreifer, der Pakete bis zu 23 Kilogramm handhaben kann. Die neuesten Verbesserungen ermöglichen es dem System, auch bei unterschiedlichen Bodenhöhen, Rampen oder mehrstöckigen Lagerstrukturen präzise zu arbeiten. Dabei nutzt der Roboter fortschrittliche Sensortechnik und Algorithmen, um Höhenunterschiede automatisch zu erkennen und seine Bewegungen entsprechend anzupassen.

Diese Entwicklung adressiert ein wichtiges Problem in der Logistikbranche: Viele Lagerhallen und Verteilzentren haben komplexe Strukturen mit verschiedenen Ebenen und Höhenunterschieden. Bisher waren solche Umgebungen für Roboter eine Herausforderung, da sie eine präzise räumliche Orientierung erfordern. Mit den erweiterten Fähigkeiten können Unternehmen nun auch in nicht-standardisierten Lagerumgebungen auf Automatisierung setzen und dabei Kosten sparen sowie die Effizienz steigern.

Unsere Einordnung

Boston Dynamics' Stretch zeigt, wohin die kommerzielle Robotik geht: nicht Humanoid-Form um jeden Preis, sondern spezialisierte Maschinen die eine Aufgabe wirklich gut können. Für Lagerhallen ist das der pragmatischere Ansatz.

Schlüsselfakten

  • Stretch kann Pakete bis zu 23 Kilogramm in unterschiedlichen Höhen handhaben
  • Erweiterte Sensortechnik erkennt automatisch Höhenunterschiede und Rampen
  • Roboter eignet sich nun auch für mehrstöckige und komplexe Lagerstrukturen
  • Boston Dynamics adressiert damit ein zentrales Problem in der Logistikautomatisierung
  • Unternehmen können jetzt auch in nicht-standardisierten Umgebungen automatisieren