Laut Lifespan.io haben Forscher der Gladstone Institutes in einer in Nature Aging veröffentlichten Studie gezeigt, dass das Alzheimer-Risiko-Gen APOE4 in Mäusen bereits in jungen Jahren zu hyperaktiven Nervenzellen im Hippocampus führt. Diese Überexzitabilität äußert sich in epilepsie-ähnlichen Aktivitätsmustern und sagt später auftretende Lerndefizite voraus – lange bevor kognitive Symptome sichtbar werden.
Diese Erkenntnis ist für die Alterungsforschung bedeutsam, da sie einen biologischen Mechanismus identifiziert, der erklären könnte, warum APOE4-Träger ein 12-fach erhöhtes Alzheimer-Risiko haben. Die Tatsache, dass diese Veränderungen reversibel durch Manipulation bestimmter Proteine sind, eröffnet potenzielle therapeutische Angriffspunkte für präventive Interventionen – möglicherweise Jahre oder Jahrzehnte vor klinischen Symptomen.